Die zweite Hälfte erinnerte an vergangene Zeiten!

Gegen den Nachbarn aus Berlstedt konnte unsere Elf nach 3 Niederlagen wieder einmal einen Sieg einfahren. Torwart Knauft konnte sich von seiner Verletzung schneller erholen, als erwartet und stand wieder im Gehäuse.

Das Spiel begann jedoch gleich mit einem Paukenschlag gegen den SVB. Nur wenige Sekunden waren gespielt und plötzlich lag die Kugel bereits in unserem Tor. Im Mittelfeld wurde nicht angegriffen. Die Berlstedter Spieler konnten bis zum Strafraum kombinieren und der Spieler der Gäste zog einfach aus 16 m ab. Unser Torhüter hatte keine Chance, da ihm die Sicht verdeckt war. Unsere Elf schlief weiter und der TSV hatte wieder eine Möglichkeit. Der Schuss ging diesmal zum Glück knapp am Tor vorbei. Anschließend erholte sich unsere Mannschaft und zeigte ihren Offensivgeist. Zweimal konnte sich Rahn durchsetzen, aber zunächst scheiterte der frei gespielte Langbein und beim zweiten Versuch erreichte der Querpass den einschussbereiten Langbein nicht. Immer wieder zeigten sich aber Unsicherheiten im Spielaufbau und in der Abwehrarbeit beim SVB. Man stand viel zu weit weg von den Gegenspielern und der Einsatz stimmte insgesamt überhaupt nicht. Vor der Halbzeitpause gab es noch drei Großchancen. Zwei davon hatte unsere Elf. Zuerst wurde der Schuss von Pommeranz von einem Berlstedter von der Linie gekratzt und anschließend setzte T. Hofmann einen Fernschuss an die Latte. Auf der Gegenseite hatte der TSV die dicke Möglichkeit zum 2:0. Nach einem Pass in Tiefe lief der Stürmer allein auf Keeper Knauft zu. Mit einer starken Reaktion lenkte Knauft mit einer Hand den Ball noch an die Latte. So ging es mit der knappen Führung des Tabellenletzten in die Pause.

Nach der Halbzeit endlich ein anderes Auftreten des SVB. Die Spieler wirkten entschlossener und agiler. Hesse rückte nun in den Sturm. Unsere Elf drängte auf den Ausgleich. Nach 51. min war es dann soweit. Hesse war in diesem Fall kaltschnäuzig und hämmerte den Ball mit rechts in die lange Ecke. Danach legte gleich Langbein nach. Durch einen schönen Pass in die Spitze stand er plötzlich frei vorm Berlstedter Torwart und lupfte den Ball ins Viereckige. In der Folge kam der TSV wieder ein wenig auf. So landete nach einer Ecke ein Schuss an den Pfosten. Aber die Ballstedter blieben weiter dran und erhöhten noch einmal das Tempo. Es folgte eine Kopfballchance für S. Hofmann und ein Schuss von Pietsch. Langbein musste zu diesem Zeitpunkt verletzt vom Feld. Für ihn kam F. Wöllner als zweite Spitze. Die Löcher in der Berlstedter Abwehr wurden immer größer. F. Wöllner wurde der Ball in den Lauf serviert. Er konnte jedoch nicht abschließen oder auf den mitlaufenden Hesse spielen, da er im Strafraum gefoult wurde. Zur Verwunderung von allen blieb der Pfiff des Schiris aber aus. Deshalb war es dann L. Walther der für die Entscheidung sorgte. Erneut ging über die linke Ballstedter Angriffseite die Post ab. L. Walther legte den Ball am herauskommenden TSV Keeper vorbei und mit einem langen Ball schob er ihn ins Tor ein. Der dritte Treffer für den SVB. In der Folge spielte unsere Elf weiter munter drauf los. F. Wöllner ließ sich seine zweite Möglichkeit nicht nehmen. Wieder wurde der Ball durch unser Mittelfeld geschmackvoll in die Gasse gespielt. F. Wöllner vollendete sicher mit einem Flachschuss. Anschließend gab es noch Großchancen von Hesse und L. Walther, aber leider ohne Torerfolg. Den Schlusspunkt auf unserer Seite setzte S. Hofmann. Über rechts ansehnlich bedient, zog er in Richtung Berlstedter Gehäuse und schlenzte den Ball zur umjubelten fünften Bude ins Tor. Zu guter letzt konnte sich unserer fehlerfreier Torwart Knauft noch einmal auszeichnen. Im Eins gegen Eins behielt er erneut die Oberhand. Mit dem Stand von 5:1 pfiff der lautstark pfeifende Schiri die Partie ab.

Bei schönem Fußballwetter kehrte unser SVB nun in die Erfolgsspur zurück. Wir sind gespannt, wie es in den letzten drei Begegnungen der Saison weitergeht. Am kommenden Samstag gastieren wir in Gaberndorf beim Tabellenführer. Dies scheint von der Ansetzung her, nicht unbedingt der leichteste Gegner zu sein.

In diesem Sinne NUR DER SVB!!!

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